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Friedrich-Wilhelm Hermann Freiherr von Rotenhan
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Friedrich-Wilhelm Hermann Freiherr von Rotenhan wurde am 30. August 1929 in Berlin geboren als Sohn von Werner Freiherr von Rotenhan und Elisabeth (Lise-Lotte) von Rotenhan, geb. von Mantey.

Er wuchs in Buchwald im Hirschberger Tal (Niederschlesien) auf.

Nach der Flucht 1947 hatte er das Schloss, Hofgut, Weinberge und Wald in Ebelsbach, sein Vater Werner die Gärtnerei erhalten. Werner und Friedrich-Wilhelm von Rotenhan, der durch Sortenversuche für die Landwirtschaft bekannt wurde, ließen das Schloss renovieren und machten es zum jahrzehntelangen Wohnsitz ihres Familienzweiges.

1949 machte er eine Landwirtschaftliche Lehre in Eurastetten bei Familie Braun und 1950 in Gnötzheim bei Familie Gräf.

Schon 1962 setzte er sich zusammen mit seiner Frau Leonore für die Gründung eines Gemeindehauses mit Kindergarten ein, indem sie das Grundstück dafür schenkten. Das Haus wurde 1968 eröffnet.

Von 1965 bis 1978 war er Bürgermeister der Gemeinde Ebelsbach, während der Eingemeindungsphase auch in den Gemeindeteilen Gleisenau, Schönbach und Schönbrunn. In seine Amtszeit fielen die Erweiterung der Schulanlage, die Gründung des Schulverbandes, die Errichtung des Sportzentrums, die Ausweisung von Bauland, der Ausbau der Infrastruktur (Wasser, Kanal) und der Aufbau der Verwaltung nach den Eingemeindungen.
Während seiner Zeit als Bürgermeister war er jeweils stellvertretender Vorsitzender des Abwasserzweckverbandes Eltmann-Ebelsbach und des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Zeil-Ebelsbach-Gruppe. Danach gehörte er noch bis 1996 dem Gemeinderat an, war insgesamt also 31 Jahre kommunalpolitisch verantwortlich.
Von 1966 bis 1084 war er Kreisrat und hier zeitweise Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses. Er war ehrenamtlicher Verwaltungsrichter (1985 bis 1989), Mitglied des Bayerischen Landkreisverbandes (1978 bis 1984) und Mitbegründer der Sozialstation St. Hedwig.

Am 27.8.1999 meldete er ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Schälen von Ölsaatsamen, insbesondere Sonnenblumensamen an, auf das am 22.6.2005 das Patent EP 1078580 B1 erteilt wurde.

1999 verkaufter er das Schloss Ebelsbach und zog nach Drosendorf.

Seit Juli 2016 lebte er im Seniorenzentrum Katharina von Bora in Litzendorf, wo er am 6. Dezember 2019 an den Folgen eines Schlaganfalls verstarb.

Presse inFranken.de vom 28.8.2009

Letzte Änderung 10.12.2019
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